Wenn der gemeine ManU-Fan dank der bösen Spanier schon keinen Fußball mehr hat, über den er sich freuen kann, dann muss er sich eben ein anderes Thema suchen, um lautstark aufzufallen. Genau das passiert am Montagabend im Atomic Café, wenn Dave und Dave – alias Matijs Jansen und Walter Bart der niederländischen Theatergruppe Wunderbaum - von ihrer gemeinsamen Reise um die Welt berichten. “Beertourist” heißt der Spaß und wird musikalisch von DJ Großstadtindianer untermalt. Wer das Atom mal bestuhlt erleben möchte, kann das für einen geringen finanziellen Aufwand also tun.
Alternativ-Tipp: Tonwertkorrektur im Orangehouse. Die Postpunker erfreuen sich ja auch über die bayerischen Landesgrenzen hinaus großer Beliebtheit und supporten am Montag die Hollywood-Hipster von Abe Vigoda. Oder: Ihr setzt auf Altbewährtes und genießt den 30. Geburtstag von Einstürzende Neubauten in der Muffathalle. Inklusive Blixa Bargeld. Wie sich das gehört.
Dienstag
Leute, am Dienstag spielen Iron Maiden in der Olympiahalle! Tickets dafür gibt es aber natürlich schon lange nicht mehr – und wenn, dann geht dafür fast der Monatslohn eines tüchtigen Studenten drauf. Um enttäuschten Gesichtern von Freunden am Mittwochmorgen vorzubeugen, die einfach erwarten, dass man sich am Vorabend ein Konzert angesehen hat, könnte man zum Gig der Londoner The Tunics ins Atomic. Die besseren Supportbands haben sie mit Myriad Creatures und Nima & Mike allemal.
Folk-Favorit Nathaniel Rateliff begeistert derweil die so oft und zu Unrecht verurteilten Wollmützenträger im Hansa 39, während Torpedo im Ampere versuchen,ihren Bekanntheitsgrad zu steigern. Um Unterstützung wird gebeten.
Mittwoch
Am Mittwoch sollten wir uns alle einschließen. In unserer Wohnung. Sicher ist sicher. Außerdem beugen wir so einem Phänomen vor, das gemeinhin als physische Schizophrenie äußert. Bedingt wird diese Erscheinung durch zu viele zu gute Bands, die an ein und demselben Abend in die Stadt kommen und eine persönliche Priorisierung der Events schier unmöglich macht. Diesen Mittwoch ist es wieder soweit:
Elektro-Popper haben an diesem Tag das größte Leid aller zu tragen: Während in der Kranhalle Men aus New York und Tubbe aus München die Menge zum Schwitzen bringen, zieht das Monsters of House Festival Freunde elektronischer Musik wie ein Magnet in die Muffathalle. Does It Offend You, Yeah?, Supershirt, Le Corps Mince De Françoise und Mediengruppe Telekommander gehen da auf die Bühne. An nur einem Abend. Wie schön. Vor allem für alle DIOYY-Fans, die dem abgesagten Konzert vor einigen Wochen im 59to1 immer noch nachtrauern.
Wer es lieber etwas gitarrenlastiger und bodenständiger mag: Meine Lieblings-Österreicher Ja, Panik, mittlerweise Wahl-Berliner und dadurch hoffentlich nicht langweiliger als vorher, spielen ein freudig erregtes Konzert im Hansa 39.
Samstag
Als die Scanners das letzte Mal in der Stadt waren, hatten sie die phänomenalie französische Kombo 1984 mit dabei. Auf die müssen wir beim Scanners-Konzert am Samstag im Atomic Café zwar verzichten, Freunde der Yeah Yeah Yeahs und Metric dürften allerdings trotzdem einen schönen Abend haben.
Sonntag
Kennt ihr Stereolab noch? Zugegeben, der letzte große Hit der Herrschaften liegt schon eine Weile zurück. Umso erfreulicher ist die Nachricht, dass Sängerin Laetitia Sadier wieder auf die Bühne zurückkehrt. Zwar mit einem Soloalbum, aber besser als gar nicht. Historienjunkies können sich die Dame am Sonntagabend im Atomic anschauen.
Noch mehr Eventtipps für die Woche gibt’s ab sofort immer montags von 17 bis 19 Uhr und dienstags von 15 bis 17 Uhr bei Munich’s Next auf Substanz FM.
Diese Woche: Iron Maidengruppe Telekommander
Montag
Wenn der gemeine ManU-Fan dank der bösen Spanier schon keinen Fußball mehr hat, über den er sich freuen kann, dann muss er sich eben ein anderes Thema suchen, um lautstark aufzufallen. Genau das passiert am Montagabend im Atomic Café, wenn Dave und Dave – alias Matijs Jansen und Walter Bart der niederländischen Theatergruppe Wunderbaum - von ihrer gemeinsamen Reise um die Welt berichten. “Beertourist” heißt der Spaß und wird musikalisch von DJ Großstadtindianer untermalt. Wer das Atom mal bestuhlt erleben möchte, kann das für einen geringen finanziellen Aufwand also tun.
Alternativ-Tipp: Tonwertkorrektur im Orangehouse. Die Postpunker erfreuen sich ja auch über die bayerischen Landesgrenzen hinaus großer Beliebtheit und supporten am Montag die Hollywood-Hipster von Abe Vigoda. Oder: Ihr setzt auf Altbewährtes und genießt den 30. Geburtstag von Einstürzende Neubauten in der Muffathalle. Inklusive Blixa Bargeld. Wie sich das gehört.
Dienstag
Leute, am Dienstag spielen Iron Maiden in der Olympiahalle! Tickets dafür gibt es aber natürlich schon lange nicht mehr – und wenn, dann geht dafür fast der Monatslohn eines tüchtigen Studenten drauf. Um enttäuschten Gesichtern von Freunden am Mittwochmorgen vorzubeugen, die einfach erwarten, dass man sich am Vorabend ein Konzert angesehen hat, könnte man zum Gig der Londoner The Tunics ins Atomic. Die besseren Supportbands haben sie mit Myriad Creatures und Nima & Mike allemal.
Folk-Favorit Nathaniel Rateliff begeistert derweil die so oft und zu Unrecht verurteilten Wollmützenträger im Hansa 39, während Torpedo im Ampere versuchen,ihren Bekanntheitsgrad zu steigern. Um Unterstützung wird gebeten.
Mittwoch
Am Mittwoch sollten wir uns alle einschließen. In unserer Wohnung. Sicher ist sicher. Außerdem beugen wir so einem Phänomen vor, das gemeinhin als physische Schizophrenie äußert. Bedingt wird diese Erscheinung durch zu viele zu gute Bands, die an ein und demselben Abend in die Stadt kommen und eine persönliche Priorisierung der Events schier unmöglich macht. Diesen Mittwoch ist es wieder soweit:
Elektro-Popper haben an diesem Tag das größte Leid aller zu tragen: Während in der Kranhalle Men aus New York und Tubbe aus München die Menge zum Schwitzen bringen, zieht das Monsters of House Festival Freunde elektronischer Musik wie ein Magnet in die Muffathalle. Does It Offend You, Yeah?, Supershirt, Le Corps Mince De Françoise und Mediengruppe Telekommander gehen da auf die Bühne. An nur einem Abend. Wie schön. Vor allem für alle DIOYY-Fans, die dem abgesagten Konzert vor einigen Wochen im 59to1 immer noch nachtrauern.
Wer es lieber etwas gitarrenlastiger und bodenständiger mag: Meine Lieblings-Österreicher Ja, Panik, mittlerweise Wahl-Berliner und dadurch hoffentlich nicht langweiliger als vorher, spielen ein freudig erregtes Konzert im Hansa 39.
Samstag
Als die Scanners das letzte Mal in der Stadt waren, hatten sie die phänomenalie französische Kombo 1984 mit dabei. Auf die müssen wir beim Scanners-Konzert am Samstag im Atomic Café zwar verzichten, Freunde der Yeah Yeah Yeahs und Metric dürften allerdings trotzdem einen schönen Abend haben.
Sonntag
Kennt ihr Stereolab noch? Zugegeben, der letzte große Hit der Herrschaften liegt schon eine Weile zurück. Umso erfreulicher ist die Nachricht, dass Sängerin Laetitia Sadier wieder auf die Bühne zurückkehrt. Zwar mit einem Soloalbum, aber besser als gar nicht. Historienjunkies können sich die Dame am Sonntagabend im Atomic anschauen.
Noch mehr Eventtipps für die Woche gibt’s ab sofort immer montags von 17 bis 19 Uhr und dienstags von 15 bis 17 Uhr bei Munich’s Next auf Substanz FM.
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